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+++ Hike: Golden Cathedral +++
Lage: Anfahrt: Beschreibung: Aber nun los. Hufspuren und Steinmännchen weißen Ihnen in der Regel den Weg hinab zum Sandboden. Wer das erste Mal hier ist und kein GPS dabei hat, der sollte sich den Aufstieg für den Rückweg gut merken. Denn von unten sehen die Einschnitte alle gleich aus. Oben Geröll, abwärts blanker Felsen. Also Foto machen, wenn das Hirn nicht mehr so tut ;-) Den Round Dome fest im Blick - na gut, ab und zu verliert man ihn aus den Augen - geht es über sandigen Boden Richtung Osten. Wer des Sandes überdrüssig ist, der sei gewarnt. Links, zum Fence Canyon hin, ist zwar Fels, der lässt sich jedoch schwer bezwingen, da immer wieder Cracks umgangen werden müssen, die den Weg versperren. In einer schwachen Linkskurve hikend bleiben Sie immer auf dem Sand, auch wenn's manchmal sehr nervt. Ein kleiner Abhang auf halben Weg ist kein Problem, beim runtergehen zumindest. Nach zirka 1 1/4 Stunden sind Sie an der Sanddüne (GPS-Koordinaten siehe oben), die direkt zum Escalante River führt. Von hier aus, ziemlich gerade runter, sieht man gut die Einmündung des Neon Canyons. Eine knappe viertel Stunde weiter abwärts durch tiefen Sand: Sie erreichen den Canyonboden. Cottonwood Bäume und Sträucher bilden eine tolle Szenerie, scheinen aber den Weg zu versperren. Links und rechts geht der Trail sichtbar weiter, aber hier geht es nicht lang. Sie gehen schnurgerade auf den Fluss zu, durch die Sträucher bis zum Ufer. Hier (GPS-Koordinaten siehe oben) überqueren Sie den Escalante. Auf der gegenüberliegenden Seite geht es über die Sträucher hoch in den Neon Canyon. Zirka 5 Meter weiter rechts ist ebenfalls ein Ausstieg, der leichter erscheint, da keine Sträucher den Weg versperren. Aber passen Sie auf, hier ist ein kleiner Pool, dessen Wasserstand wesentlich höher ist, als der gerade Weg über den Fluss und die Sträucher. Sie sind jetzt im Neon Canyon. Die grün leuchtenden Cottonwood Trees unterbrechen die dunkelroten Canyonwände, der schönste Teil der Wanderung, zudem schattig. Sie marschieren 25 Minuten in den Canyon hinein, bleiben immer wieder stehen, weil es einfach traumhaft schön ist hier. Nach knapp einer Meile, Sie sind inzwischen rund 2 1/4 Stunden unterwegs, versperrt die Golden Cathedral den Weg. Ein riesiger Alkoven mit zwei Löchern in der Decke. Der Fels liegt im Dunklen, leuchtet aber in tiefem Rot und Orange. An den Wänden hängen grüne Algen die zeigen, wie es im Winter hier abgeht. Am Boden ein kleiner Tümpel, der die Szenerie widerspiegelt. Und sogar ein Sandstrand, der das faszinierende Bild abrundet. Es ist der Wahnsinn, einfach gigantisch, es fehlen einem die Worte, - Ihnen hoffentlich auch! Für den Rückweg müssen Sie rund 3 Stunden einplanen, denn es geht teilweise steil berauf, nach der Flussüberquerung zudem über sehr tiefen Sand. Topographische Karten: TOPO! ©2011 National Geographic
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© 1997 - 2012 Fritz Zehrer, Version 16.70 |
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